Jugendempfang: Europa als Kunst betrachten

 

Bürgermeister Günther Albel lud zum traditionellen Jugendempfang, auch VSV Trainer Gerhard Unterluggauer und Gemeinderätin Ines Wutti waren mit dabei. Foto: Karin Wernig

um den Nationalfeiertag Bürgermeister Günther Albel Villachs Jugendliche einlädt, einerseits Verantwortungsträger der Stadt sowie von unterschiedlichsten Organisation persönlich kennen zu lernen, und andererseits über Europa und die Europäische Gemeinschaft zu diskutieren.
 
„Mit dieser Veranstaltung möchten wir unserer Villacher Jugend ihre Stadt ein Stück näherbringen. Wir möchten, dass die Jugendlichen Villach als ihre Heimatstadt begreifen und als Herzensangelegenheit sehen“, so der Bürgermeister. Die Stadt Villach unternehme viel, um den Jugendlichen eine geeignete Infrastruktur zu bieten, um ihren Interessen nachgehen und sich entfalten zu können.
 
Gleichzeitig warnte der Bürgermeister vor sich immer mehr verbreitender Egomanie, vor der Selfie-Blase und der Gefährdung persönlicher Freiheit. „Friede, Wohlstand und Demokratie sind heute leider oft zu einer Selbstverständlichkeit geworden, es ist aber unsere Aufgabe, diese auch weiterhin zu bewahren und uns dafür einzusetzen.“
 
In seinem Vortrag lud dann Philosoph Dr. Konrad Paul Liessmann die Villacher Jugend dazu ein, Europa als „schöne Kunst“ zu betrachten. Sein Fazit: „Es gibt in Europa kein Land, dass im Laufe der Geschichte nicht etwas Großes zur europäischen Kunst beigetragen hat, sei es in der Literatur, der bildenden Kunst, oder im europäischen Denken.“ Weiters verwies Liessmann auf die Tatsache, dass Europa auch als Kontinent der Buntheit gesehen werden könne, als Kontinent der Vielfältigkeit. Dennoch gab Liessmann zu bedenken: „Die Länder, die heute zu einem großen Teil die Politik in Europa ausmachen, sind Staaten, die historisch gesehen noch sehr jung sind und zum Teil zum Beispiel sehr spät in die EU gefunden haben.“
 
Im Anschluss tauschten sich zahlreiche Vertreterinnen aller Fraktionen der Stadtpolitik, Entscheidungsträgerinnen und –träger der Stadt, des Bundesheeres, sowie Funktionäre der zahlreichen VIllacher Vereine mit den anwesenden Jugendlichen angeregt über das Gehörte und „ihre“ Stadt aus.

Bürgermeister Günther Albel lud zum traditionellen Jugendempfang, Philosoph Univ.- Prof. Dr. Konrad Paul Liessmann referierte über die Vielseitigkeit Europas.

um den Nationalfeiertag Bürgermeister Günther Albel Villachs Jugendliche einlädt, einerseits Verantwortungsträger der Stadt sowie von unterschiedlichsten Organisation persönlich kennen zu lernen, und andererseits über Europa und die Europäische Gemeinschaft zu diskutieren.
 
„Mit dieser Veranstaltung möchten wir unserer Villacher Jugend ihre Stadt ein Stück näherbringen. Wir möchten, dass die Jugendlichen Villach als ihre Heimatstadt begreifen und als Herzensangelegenheit sehen“, so der Bürgermeister. Die Stadt Villach unternehme viel, um den Jugendlichen eine geeignete Infrastruktur zu bieten, um ihren Interessen nachgehen und sich entfalten zu können.
 
Gleichzeitig warnte der Bürgermeister vor sich immer mehr verbreitender Egomanie, vor der Selfie-Blase und der Gefährdung persönlicher Freiheit. „Friede, Wohlstand und Demokratie sind heute leider oft zu einer Selbstverständlichkeit geworden, es ist aber unsere Aufgabe, diese auch weiterhin zu bewahren und uns dafür einzusetzen.“
 
In seinem Vortrag lud dann Philosoph Dr. Konrad Paul Liessmann die Villacher Jugend dazu ein, Europa als „schöne Kunst“ zu betrachten. Sein Fazit: „Es gibt in Europa kein Land, dass im Laufe der Geschichte nicht etwas Großes zur europäischen Kunst beigetragen hat, sei es in der Literatur, der bildenden Kunst, oder im europäischen Denken.“ Weiters verwies Liessmann auf die Tatsache, dass Europa auch als Kontinent der Buntheit gesehen werden könne, als Kontinent der Vielfältigkeit. Dennoch gab Liessmann zu bedenken: „Die Länder, die heute zu einem großen Teil die Politik in Europa ausmachen, sind Staaten, die historisch gesehen noch sehr jung sind und zum Teil zum Beispiel sehr spät in die EU gefunden haben.“
 
Im Anschluss tauschten sich zahlreiche Vertreterinnen aller Fraktionen der Stadtpolitik, Entscheidungsträgerinnen und –träger der Stadt, des Bundesheeres, sowie Funktionäre der zahlreichen VIllacher Vereine mit den anwesenden Jugendlichen angeregt über das Gehörte und „ihre“ Stadt aus.

Letzte Änderung am Donnerstag, 25 Oktober 2018 07:13
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