EU-Wahl: Kärntner SPÖ-Team für Europa präsentiert

 

Kaiser: Die drei im LPV gewählten EU-Wahl-KandidatInnen repräsentieren Jugend – Bildung und Wirtschaft. Bundeslistenplatz Nummer sechs wird angestrebt.

 

 

Beim gestrigen, Montagabend, durchgeführten Landesparteivorstand der SPÖ Kärnten lag der Hauptschwerpunkt im KandidatInnen-Hearing für die EU-Wahl im Mai 2019. Nach zwei geheimen Wahlgängen ging Luca Kaiser als Spitzenkandidat hervor. Auf den Plätzen folgten Claudia Boyneburg-Lengsfeld-Spendier und Harry Koller. Die Namensliste wurde noch gestern nach Wien übermittelt, wo sie gemeinsam mit dem neuen Parteiprogramm am Parteitag am 24. November beschlossen werden soll.

 

LH Kaiser sprach im heutigen Pressestatement von „exzellenten KandidatInnen, die es sich allesamt verdient hätten als Sieger des Hearings hervorzugehen“ und betonte, dass sie gemeinsam als starkes Team in die EU-Wahl gehen. „Unsere KandidatInnen decken das breite Spektrum der Jugend, der Bildung und des Unternehmertums ab – damit widerspiegeln wir eine breite gesellschaftliche Mischung“, so Kaiser.

Mit der Wahl von Luca Kaiser zum EU-Wahl-Spitzenkandidaten hat die SPÖ Kärnten einen weiteren großen Schritt in Richtung Verjüngung der Partei gemacht. „Der Zukunft der SPÖ in Kärnten darf man entspannt entgegenblicken“, zeigte sich der Landesparteivorsitzende zufrieden, der ganz klar den Listenplatz Nummer sechs seitens der SPÖ Kärnten anstrebt.

 

Luca Kaiser sagte er sei am 21. Juni 1994, neun Tage nach der EU-Volksabstimmung geboren und damit einer Generation angehöre, die mit dem europäischen Gedanken aufgewachsen sei, die jenseits von Denkmustern die regionalen und nationalen Grenzen und Beschränkungen verhaftet ist.

Das Brexit-Votum ging für Europa verloren, weil die proeuropäische Jugend nicht geschlossen mitgestimmt habe. „Ich habe mir damals geschworen, dass ich wo und wie auch immer meinen Beitrag für unser gemeinsames Europa leisten werde“, sagte Luca Kaiser zu seiner Motivation als Kärntner EU-Kandidat anzutreten.

Vieles an der EU sei zu kritisieren, sie sei unsozial, unsolidarisch oder zu bürokratisch, aber trotzdem müsse man sie retten, um den Frieden zu erhalten und um ökonomisch und geopolitisch überhaupt noch mitreden zu können, so Kaiser.

 

Die Unternehmerin Claudia Boyneburg-Lengsfeld-Spendier aus Villach wies auf die Vorteile eines Europas ohne nationale Grenzen hin. Ihre Schwerpunkte sieht sie in der Wirtschaft und im Ausbildungsbereich, in denen sie selbst tätig ist. Politik für Frauen sei ein weiteres wichtiges Themenfeld, das ihr sehr am Herzen liege.

 

Harry Koller, Leiter des Kärntner Renner-Instituts, hat bereits 1994 bei der EU-Volksabstimmung als Generalsekretär des Bundesjugendringes für Europa geworben und ist mit dem europäischen Gedanken groß geworden. Als Renner-Institut-Leiter pflege er laufend Kontakte auf internationaler und europäischer Ebene und im Rahmen der Kärntner Nachwuchsakademie sei Europa mit der Exkursion nach Brüssel ein Teil des Lehrgang-Programms.

„Die EU ist eine große zivilisatorische Leistung, die unbedingt bewahrt werden muss“, betont Koller, der seinen Schwerpunkt bei der Bildung setzt. „Ich freue mich, als Teil unseres Europa-Teams auf die spannenden Monate bis zur EU-Wahl am 26. Mai.“

 

„Ich bin stolz, dass wir so ein ausgezeichnetes Team aus Kärnten präsentieren können, mit dem wir von der Jugend über Arbeit und Wirtschaft bis hin zu Frauen und Bildung wesentliche Bereiche abdecken“, sagte SPÖ-Landesgeschäftsführer Sucher. 

 

Die Wahl der KandidatInnen erfolgte in einem demokratischen Verfahren in geheimer Abstimmung, das Wahlprogramm wird sich am Programm der Bundespartei orientieren mit Themenschwerpunkten, die auf Kärnten abgestimmt sind. Auch die SPÖ Kärnten APP werde im Wahlkampf zum Einsatz kommen, so Sucher, der auf das in wenigen Wochen startende Release der APP mit neuen Funktionen und Features hinwies.

(Aussendung SPÖ Kärnten)

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