Manu probiert’s aus: E-Bikes sind doch nur für Omis!?

 

Kennt Ihr diese Aussage? Ehrlich gesagt, sie hätte von mir kommen können. Was hat das noch mit Radfahren zu tun, wenn mir die ganze Anstrengung genommen wird? Aber immer mehr Leute aus meinem Bekanntenkreis stiegen dann plötzlich auf den Stromantrieb um und schwärmten mir die Ohren voll.

Im Ernst jetzt? Sind die alle faul geworden? Wobei faul: Selbst die grössten Radmuffel sprechen plötzlich von Distanzen, die sie am Bike abfahren, dass mir mal richtig die Ohren schlackern. Ich muss das mal ausprobieren. Irgendetwas muss ja an den E-Bikes dransein, dass die jetzt plötzlich so voll im Trend liegen.

Von einem Fachmann lasse ich mir die unterschiedlichsten Bikes erklären und steige auch auf die unterschiedlichsten Räder. Vom City- übers Cross- bis hin zum Mountainbike, und sogar Strassenräder gibt es schon als E-Bike. Vom Stromakku ist teilweise auch gar nicht viel zu sehen, da muss man schon genauer hinsehen, und auch wenn mir anfangs etwas mulmig ist, das erste Fahrrad auszuprobieren, es funktioniert nicht viel anders als ein normales Rad. Ich muss sogar treten.

Okay, wird Zeit für eine Ausfahrt. Das schlimmste, woran ich mich bei meinen wenigen Radausfahrten erinnern kann, ist ja jetzt gar nicht das lange Treten, sondern eher, das ewige Sitzen und die dabei in meinem Hinterteil auftretenden krampfartigen Schmerzen. Diese fallen auch beim E-Bike nicht weg, doch wer viel Zeit auf dem Drahtesel verbringt, der weiss, irgendwann verschwinden sich diese. Auch unser Hintern ist ein Muskel, der halt einfach trainiert gehört :). Es macht Spass. Grösstenteils brauche ich den Stromantrieb auch gar nicht dazuschalten, aber natürlich, nach einer längeren Fahrt, wenn da zum Schluss dann noch ein Hügel ansteht, dann ist es doch ganz fein, wenn ich etwas Unterstützung dazubekomme. Normalerweise würde ich vor dem Anstieg mal anständig Schwung holen, damit die Steigung leichter zu bewältigen ist, aber just in dem Moment muss sich mir da ein Hindernis in den Weg stellen. Ich muss bremsen, echt toll und jetzt dann auftreten!!! Mit dem Zuschalten des Strommotors gar kein Problem. Ja, es hat tatsächlich seine Vorteile!

Was mir allerdings schon klarwird, ich und mein Leihbike, wir steigern uns nicht gemeinsam. Früher mal, da kam ich den Hügel vielleicht nicht ganz rauf, oder musste Teilstrecken schieben, mit dem E-Bike gibt es hügelaufwärts beinahe keine Grenzen. Dass es leicht rauf geht, muss aber nicht gleichermassen heissen, dass es auch so leicht wieder runtergeht. Da heisst es dann wirklich in sich reinhören und nicht übertreiben, vielleicht mal beim Runterfahren absteigen und schieben. Vorsicht geht vor Leichtsinn!

Am Ende des Tages muss ich aber wirklich sagen: E-Bikes machen sehr viel Spass. Es ist Sport, es ist Bewegung, es ist Anstrengung. Es ist keineswegs ein Alte-Omi-Hobby. Es ist richtig cool.

Vor einem Kauf aber unbedingt richtig beraten lassen. Nicht nur, dass es verschiedene Fahrradtypen gibt, Informationen einholen zur Akkukapazität und Ladezeit, zur Reichweite, zum Gewicht des Bikes, der Antriebsart der Motorleistung und der Radbereifung. Weiters ist es auch wichtig auf einen stabilen Rahmen, gute Bremsen und die richtige Fahrradbeleuchtung zu achten.

E-Bike ist nicht gleich E-Bike. Lieber im Vorfeld schlau machen, als sich später ärgern.

Wie gesagt, ich finde E-Biken richtig cool. Momentan gibt es viele günstige Schnäppchen bei den Anbietern und der Herbst wird uns hoffentlich noch viele Möglichkeiten für tolle Ausfahrten in diesem Jahr bieten. Also rauf auf die Räder und losgeradelt ...

(Aussendung X-DO.at, Foto:x-do.at)

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