Wasserwerk: Moderne Technologie stellt Wasserversorgung sicher



„Horizontalspülverfahren“ und „Berstlining“ sind neben anderen Techniken effiziente Methoden zur Rohrverlegung, da sie den nötigen Aufwand für Rohrverlegungen deutlich reduzieren.

Die Villacherinnen und Villacher sind es gewöhnt, mit bestem Trinkwasser versorgt zu sein. Dahinter steckt allerdings eine Menge Arbeit, die den Bürgerinnen und Bürgern nicht immer bewusst ist.

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Wasserwerkes überwachen ständig unser fortschrittliches Rohrnetz, um die ständige Versorgung mit Trinkwasser zu gewährleisten“, betont Stadträtin Katharina Spanring. „Dabei gehen sie mit der Zeit und nutzen modernste Technologien, um die Bauzeit kurz und die nötigen Eingriffe möglichst gering zu halten.“

So gibt es zwei Verfahren, die den nötigen Aufwand wie Straßensperren oder Grabungsarbeiten und damit die Kosten verringern. Außerdem wird durch die Verfahren auch die Staub- und Lärmbelastung der Anrainer reduziert.

„Horizontalspülverfahren“:
Dabei müssen deutlich weniger Straßen und Gehwege aufgegraben werden, die örtliche Infrastruktur bleibt also während der Arbeiten fast komplett erhalten. Eine spezielle Anlage bohrt im Zuge des Verfahrens einen unterirdischen Kanal und zieht im Rückzug ein oder mehrere Trinkwasserversorgungsleitungen ein. Durch die Flexibilität des benutzten Gestänges und die Steuerbarkeit des Bohrkopfes lässt sich die Richtung der Bohrung verändern. Das zugrundeliegende Konzept stammt übrigens aus der Erdölindustrie.

Ein derartiges Bohrverfahren wurde aktuell in der Pestalozzistraße und 10. Oktober Straße gestartet. Die dortigen Leitungen wurden ursprünglich im Jahr 1912 verlegt und haben das Ende ihrer Lebensdauer erreicht. Waren es damals noch Metallrohre, setzt man heute auf Polyethylenrohre, die eine Lebensdauer von rund 80 Jahren haben. „Am Beispiel der Pestalozzistraße zeigt sich der immense Vorteil des Horizontalspülverfahrens“, erklärt Stadträtin Spanring. „Durch einen kleinen Bohrschacht ersparen wir den Villacherinnen und Villachern die Sperre einer Verkehrsspur oder die Beeinträchtigung der dortigen Bäume.“ Rechtzeitig zu Kirchtagsbeginn wird die Baustelle beendet sein, am Ende wurden in diesem Abschnitt 500 Meter Rohre neu gelegt.

„Berstlining“:
Im Zuge dieses Verfahrens, bei dem ebenfalls keine Wege aufgebrochen werden müssen, bohrt sich ein Schneidkopf durch die alte Leitung und bricht diese auf. Beim dynamischen Berstlining unterstützt eine Seilwinde den Einziehvorgang. Dabei wird mittels eines druckluftbetriebenem Bersthammers Energie auf die zu ersetzende Altrohrleitung übertragen, so dass diese aufbricht. Beim statischen Berstlining erfolgt der Prozess über ein hydraulisches Gestänge. Dieses zieht einen Berstkörper durch das alte Rohr, zerstört es und führt zugleich das neue Rohr ein. 

„In Villach beträgt die Länge des gesamten Rohrnetzes rund 500 Kilometer, jährlich erneuern die Mitarbeiter des Wasserwerkes rund sechs Kilometer an Leitungen“, so Stadträtin Spanring. „Die dazu nötigen Baustellen wären für viele Villacherinnen und Villacher ein Ärgernis, hätten wir nicht die technisch fortschrittlichen Baumethoden, die langwierige und großräumige Grabungsarbeiten komplett überflüssig machen. Damit sparen wir Zeit und Geld.“

(Stadt Villach, Foto: Oskar Höher)

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