Landesehrung für scheidenden IV-Präsidenten Kulterer

 

LH Kaiser und LR Gruber verliehen Großes Goldenes Ehrenzeichen beim Sommerempfang der Industriellenvereinigung...

"Dieses Ehrenzeichen ist ein herzliches Dankeschön des Landes, für das du so viel geleistet hast und noch leisten wirst", sagte der Landeshauptmann zu Kulterer. Er verwies auf die Regierungssitzungen mit den Sozialpartnern. Gemeinsames Ziel sei es, das Land voranzubringen, Chancen zu nutzen und Talente zu fördern. Nach den Schwerpunkten für den Zukunftsstandort gefragt, meinte Kaiser, dass es noch eine Spur mehr an Internationalität brauche. "Ich denke hier an Spracherwerb, bis hin zu den digitalen Fähigkeiten", so Kaiser. Wichtig ist es für ihn, dass neben einer Industrie 4.0 auch eine Gesellschaft 4.0 entsteht, die den Menschen in allen Bereichen zugutekomme. Er verwies zudem auf einen Forschungs- und Wissenschaftsbeirat, den man mit den tertiären Bildungseinrichtungen installieren wolle. "Kärnten hat Hochtechnologie und Lebensqualität, wir werden noch viel erreichen können", so Kaiser.

Gruber betonte, dass die IV und die Kärntner Unternehmen in der Landesregierung einen starken und verlässlichen Partner in der Entwicklung des Wirtschaftsstandorts haben. Er hob als ein Beispiel hierfür die Wirtschaftsombudsstelle hervor, die gemeinsam mit Wirtschaftslandesrat Ulrich Zafoschnig eingerichtet werde. Man werde so Verfahren weiter beschleunigen und Kärnten konsequent zum unternehmerfreundlichsten Bundesland entwickeln. Weiters meinte er, dass es wichtig sei, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dem modernen Leben anzupassen und verweis beispielsweise auf die Arbeitszeitflexibilisierung. "Ich danke Christoph Kulterer für sein Engagement für die Kärntner Wirtschaft. Er hat selbst als Unternehmer bewiesen, dass es möglich ist, in einer ländlichen Region ein international höchst erfolgreiches Industrieunternehmen zu führen", sagte der Landesrat.

Springer würdigte seinen Vorgänger Kulterer als "Role Model für unternehmerisches Handeln, das gepaart ist mit Verantwortung für die Menschen und die Region". Kulterer setze sich unermüdlich für den Standort Kärnten ein und habe auch die IV als kompetente, schlagkräftige Institution weiterentwickelt. Hauptpunkt von Springers Vision für 2030 ist, dass sich Kärnten zu "dem" Technologieland im Süden Österreichs entwickelt. "Kärnten soll Vorbild für ganz Österreich sein. Viele junge Menschen und Talente sollen zu uns kommen, um hier zu studieren, zu arbeiten und zu leben", schwebt dem neuen Präsidenten vor. Er nannte dafür als "Top 5 Hausaufgaben": Wettbewerbsfähigkeit; Bildung & Fachkräfte; Digitalisierung, Innovation, Infrastrukturausbau; smarte Verwaltung; Mindset.

Der scheidende Präsident Kulterer sagte, dass die Landesauszeichnung eine große Ehre für ihn sei. Er dankte der IV, seinem Vorgänger Otmar Petschnig und Nachfolger Timo Springer, den Sozialpartnern, der Landespolitik und besonders seiner Frau Claudia. "Was wir hier haben, ist einzigartig. In Kärnten schlummert noch großes wirtschaftliches Potential. Es braucht nur Selbstvertrauen und Zutrauen", betonte Kulterer.

(LPD, Foto: LPD / Höher)

Letzte Änderung am Montag, 09 Juli 2018 15:49
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