Kelag gewinnt „Energiewende Award 2018“ in der Kategorie „Mobilität“

 

Die Kelag hat den „Energiewende Award 2018“ in der Kategorie „Mobilität“ für ihre Aktivitäten rund um das Thema E-Mobilität in Österreich gewonnen. Im Zuge des Awards analysierte EuPD Research 1.700 Energieversorger in der DACH-Region und bewertete aus Sicht des Endkunden, in welcher Ausprägung und Qualität die Energieversorger im Rahmen der Energiewende Informationen, Produkte und Serviceleistungen bereitstellen. Die Prämierung erfolgte am 21. Juni 2018 im Rahmen der neuen Innovationsplattform „The smarter E Europe“ in München. Die Plattform bildet mit vier parallel stattfindenden Energiefachmessen die Innovationsplattform für die neue Energiewelt.
Die Verleihung des Awards ist eine Bestätigung der Vorreiterrolle der Kelag im Bereich der E-Mobilität in Österreich und ein Ausdruck dafür, dass sich die Kelag bei der Entwicklung dieses neuen Geschäftsfeldes auf dem richtigen Weg befindet. „Diese Auszeichnung gilt vor allem den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kelag, die seit vielen Jahren Pionierarbeit für die E-Mobilität leisten“, zeigt sich Bernd Neuner, Leiter Business Development/M&A/Internationales, über die Auszeichnung erfreut.
Klimaschutz im Straßenverkehr
„Wenn wir es mit dem Klimaschutz im Straßenverkehr ernst meinen, dann führt am E-Auto kein Weg vorbei“, erklärt Kelag-Vorstand Manfred Freitag. „Wir erzeugen Strom ausschließlich aus erneuerbarer Energie und engagieren uns für die E-Mobilität. Deswegen stellen wir nun unseren eigenen Fuhrpark schrittweise auf E-Autos um.“ Zurzeit befinden sich 39 E-Autos im Fuhrpark der Kelag, bis zum Jahr 2022 werden es mindestens 150 sein. „Parallel dazu bauen wir die innerbetriebliche Lade-Infrastruktur an allen unseren Standorten aus“, so Freitag. Weiters statten die Kelag und innogy vier Autobahnraststätten der österreichischen ASFINAG mit Lade-Infrastruktur aus: An zwei Standorten in Kärnten (Dreiländereck Nord, Völkermarkt), einem in Salzburg (Eben Süd) und einem in der Steiermark (Kammern) kommen je ein 175 kW-Ultraschnelllader und zwei 50 kW-Ladestationen zum Einsatz. „In Kooperation mit innogy bieten wir Lade-Infrastruktur auch für Privat-, Gewerbe- und Industriekunden sowie für öffentliche Unternehmen an. Mit dem gemeinsamen Projekt schaffen wir eine wichtige Voraussetzung dafür, dass mit E-Autos auch Langstrecken bequem gefahren werden können. Neben dem Ultraschnelllader errichten wir an den vier Autobahn-Standorten noch zwei weitere Schnelllader, von denen wir bereits mehr als ein Dutzend in Betrieb haben“, erläutert Kelag-Vorstand Armin Wiersma.
Öffentliche Lade-Infrastruktur
Um E-Mobilität alltagstauglich zu gestalten, ist eine gut ausgebaute Lade-Infrastruktur unumgänglich. Die 180 Ladepunkte der Kelag ermöglichen ein bargeld- und kartenloses Aufladen von Elektro-Fahrzeugen und bilden in Verbindung mit der Kelag-Lade-App die modernste Lade-Infrastruktur Österreichs. Sämtliche Ladesäulen und -boxen der Kelag sind mit Messung, Authentifizierung, GSM-Datenübertragung und einem roamingfähigen Abrechnungssystem ausgestattet. Durch die von der Kelag errichteten Schnelllader kann ein Elektro-Auto bereits heute binnen 20 Minuten um bis zu 80 % aufgeladen werden. Derzeit liegen die maximalen Ladeleistungen von E-Fahrzeugen bei 50 kW. Die Ladeleistung für PKW wird bis 2020 auf bis zu 350 kW steigen. Diesem Trend zu wesentlich höheren Ladeleistungen wird die Kelag Rechnung tragen und ihre Lade-Infrastruktur entsprechend aufrüsten.
Kompetenzzentrum E-Mobilität Am Standort Klagenfurt-Kirchengasse 104 (Ecke Südring) hat die Kelag ein Kompetenzzentrum für E-Mobilität eingerichtet. „Hier können sich Interessierte umfassend über die E-Mobilität informieren und Testfahrten mit E-Fahrzeugen unternehmen“, erklärt Manfred Freitag. Die Kelag als kompetenter Ansprechpartner in Sachen Energie versteht sich als unabhängiger Partner aller E-Mobilitäts-Interessierten. Freitag: „Unser Ziel ist es, Kunden objektive Informationen rund um die E-Mobilität zu bieten. Das beginnt bei der Lade-Infrastruktur sowohl im öffentlichen Raum als auch in der privaten Garage und reicht hin bis zu den aktuellen Fahrzeugmodellen.“
500 Euro Bonus für E-Autos und Ladeboxen
Die Kelag setzt im Rahmen der Initiative „Energiezukunft“ einen Schwerpunkt im Bereich E-Mobilität, um wichtige Grundsteine für eine grüne Zukunft zu legen. Im Fokus liegt die Unterstützung der Anschaffung neuer Elektro-Autos sowie von Lademöglichkeiten für zu Hause. „Konkret bedeutet das, dass wir unsere Privat- und Gewerbekunden bei der Anschaffung eines E-Autos und einer Ladebox für die private Garage jeweils mit einer € 500 Gutschrift auf die Stromrechnung unterstützen“, erklärt Armin Wiersma. „Diesen Bonus verstehen wir als Ergänzung zu unseren Angeboten für die Lade-Infrastruktur im privaten und im öffentlichen Bereich und zur umfassenden Information, die wir unseren Kunden im Kompetenzzentrum E-Mobilität in der Kirchengasse bieten. Die Förderung wird von unseren Kunden sehr gut angenommen.“
Zukünftige Entwicklung
Die Kelag geht davon aus, dass die Zahl der E-Autos in den kommenden Jahren stark steigen wird. „Es gibt viele Menschen, die in Zukunft ohne Verbrennungsmotor individuell unterwegs sein wollen. Mit höheren Reichweiten und einer Ladetechnik, die es ermöglicht, Strom für mehr als 400 km in 15 Minuten zu laden, wird die Zahl der E-Autos in unserem Land sprunghaft ansteigen“, so Armin Wiersma. Weitere Impulse für die E-Mobilität erwartet sich Wiersma vom Gesetzgeber im Hinblick auf den Klimaschutz und die Erreichung der CO2-Ziele. Würden alle in Kärnten angemeldeten PKW elektrisch fahren, könnten rund 770.000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden.

(Preseausendung KELAG, Foto: KELAG)

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